Fachhochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
 
 
 

Die FH D stellt sich vor

Die Geschichte der FH D

Die Fachhochschule Düsseldorf wurde am 1. August 1971 aus dem Zusammenschluss mehrerer renommierter Vorgängerinstitutionen, unter anderem der Staatlichen Ingenieurschule, der Peter-Behrens-Werkkunstschule, der Höheren Fachschule für Sozialarbeit und der Düsseldorfer Außenstelle der Höheren Wirtschaftsfachschule Mönchengladbach gegründet. Unter dem Gründungsrektor Professor Hans Albert Klüfer nahm die FH D mit 120 Professorinnen und Professoren sowie rund 2200 Studierenden ihren Lehrbetrieb auf. Heute ist die Fachhochschule Düsseldorf mit einem umfangreichen und interdisziplinären Studienangebot eine der größten Fachhochschulen Nordrhein-Westfalens. Im Wintersemester 2009/2010 werden rund 7000 Studierende von 180 Professorinnen und Professoren sowie 160 wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 29 Studiengängen an sieben Fachbereichen ausgebildet.

Das Profil der Fachhochschule wird durch anwendungsorientierte und fächerübergreifende Lehre geprägt. Durch die breiten Berufserfahrungen der Dozentinnen und Dozenten in Wirtschaft und Forschung ist eine enge Verbindung der angebotenen Lehre zur Praxis gewährleistet. An der Fachhochschule Düsseldorf bilden Praktika einen integralen Bestandteil des Studiums. Insbesondere in den Bereichen Ingenieurwissenschaften, Sozial- und Kulturwissenschaften sowie Wirtschaft existieren Praxisbüros, die Kontakte zu Anbietern qualitätsgeprüfter Praktikanten- und Nebenjobstellen auch im Ausland unterhalten. Vor, während und nach dem Praktikum werden die Studierenden durch Mentoren betreut.

Um den Übergang von der Schule zur Hochschule so reibungslos wie möglich zu gestalten, kooperiert die Fachhochschule eng mit Schulen in der Region. Dies umfasst Schulbesuche mit Informationsveranstaltungen und die Betreuung von Facharbeiten ebenso wie die Hilfestellung bei der Studienwahl durch umfangreiche Beratungsangebote, Studienbroschüren, einem Tag der offenen Tür und Auftritten bei diversen Schülermessen.

Die im März 2005 zwischen Hochschule und Land NRW unterzeichneten Zielvereinbarungen II stellen einen wesentlichen Bestandteil des Hochschulkonzeptes 2010 dar. Die Zielvereinbarungen sehen vor, dass sich die Hochschule verstärkt auf bestimmte Profilbereiche konzentriert: In den interdisziplinär angelegten Bereichen Gestaltung, Technik, Soziales und Wirtschaft bietet die FH D ein vernetztes Lehr- und Forschungsangebot mit dem Querschnittsprofil Medien, Kommunikation und Informationstechnologie. Schwerpunkte, die das Spektrum der Hochschule bestimmen, liegen in den Bereichen Architektur, Design, Elektrotechnik, Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Medien, Sozial- und Kulturwissenschaften sowie Wirtschaft. Sämtliche Studiengänge sind inzwischen auf das gestufte Bachelor-/Master-System umgestellt worden. Damit ist die internationale Vergleichbarkeit der zu erwerbenden Abschlüsse und eine größere Mobilität der Studierenden ebenso garantiert wie kürzere Studienzeiten und ein möglicher Berufseinstieg bereits nach sechs Semestern.

Die Fachhochschule Düsseldorf beteiligt sich mit 84 europäischen und 43 außereuropäischen Hochschulabkommen sowie durch Teilnahme an Kongressen und Sommerschulen aktiv am internationalen Austausch von Studierenden und Dozenten. Neben einer intensiven Beratung werden Veranstaltungen zum Studium und Praktikum im Ausland organisiert sowie möglichst viele Fördermöglichkeiten kommuniziert und angeboten.

Um den Wissens- und Technologietransfer zu steigern, optimiert die Hochschule kontinuierlich Kooperationen mit der Wirtschaft, so zum Beispiel mit der 2004 gegründeten „Düsseldorfer Institut für Forschungstransfer GmbH“. Als weitere zentrale Einrichtung nahm das Zentrum für innovative Energiesysteme (ZIES), einer Stiftungsprofessur der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW), im Mai 2005 seine Arbeit auf. Das Zentrum bietet eine ebenso umfassende interdisziplinäre Ausbildung wie anwendungsorientierte Forschung auf den Gebieten der Energieanwendung, -technik und -wirtschaft.

Das im Juni 2000 gegründete Zentrum für Medien, Kommunikation und Informationstechnologie (ZMKI), dessen wesentliche Aufgabe die Kompetenzbildung in den betreffenden Bereichen darstellt, konzipierte und initiierte ebenfalls mehrere interdisziplinäre Projekte. Damit werden die Kompetenzen der FH D in Lehre und Forschung auf den Gebieten Medien, Kommunikation und Informationstechnologien gebündelt und der Ausbau und die Entwicklung auf diesen Gebieten gestärkt.

Daneben ist die FH D Gründungsmitglied der „InnovationsAllianz der NRW Hochschulen e.V.“, ein Zusammenschluss 23 nordrhein-westfälischer Hochschulen und zweier Hochschul-Transfergesellschaften zur Verbesserung des Austausches zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Diese Allianz ist das bundesweit größte Transferbündnis von Hochschulen.

FH Düsseldorf
25.11.2008 - 11:34

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